Heft 01/2011

Heft Januar 2011

"Blickpunkt Dienstleistung" Heft 01/11 - Inhalt

  • Trauer um Klaus Spazier

  • Bundesarbeitsgericht: Die CGZP kann keine Tarifverträge schließen

  • AMP: Bundesarbeitsgericht entscheidet gegen die CGZP

  • BZA: Das Instrument Zeitarbeit bleibt weiter attraktiv

  • Nachhaltige Eingliederung von Arbeitslosen ist für die Arbeitsvermittler vorrangig

  • iGZ-Stellungnahme zum Beschluss des Bundesarbeitsgerichts

  • Stimmen von den Gewerkschaften zur BAG-Entscheidung:

  • CGZP-Urteil berührt Tariffähigkeit und Tarifverträge der Christliche Gewerkschaft Metall nicht

  • ver.di begrüßt BAG-Entscheidung zur CGZP

  • DGB-Vorsitzender Michael Sommer: Deutliches Signal gegen Dumping-Tarifverträge

  • Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts zur CGZP kann zu höheren Rentenleistungen führen

  • Weiteres Verfahren zur Tariffähigkeit der Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit und Personalserviceagenturen (CGZP) anhängig

  • Ein Kommentar von Norbert Fuhrmann Nach BAG-Urteil - Der Zeigefinger reicht jetzt nicht mehr aus

  • 1100ster Mitarbeiter eingestellt ProServ weiter auf Wachstumskurs

  • DIHK-Ehrung 2010: Adecco-Azubi ist bester deutscher Prüfungsteilnehmer

  • Bundeskabinett beschließt Gesetz zur Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes "Zeitarbeit vor Missbrauch schützen"

  • Bundesagentur für Arbeit Der deutsche Arbeitsmarkt im Dezember und Jahr 2010

  • Markt durchbricht die magische Schwelle Eine Million Zeitarbeitnehmer in Deutschland 2010

  • hanfried GmbH Mit einzigartiger Entstehungsgeschichte seit 10 Jahren erfolgreich!

  • Aufschwung am Arbeitsmarkt schafft Chancen für Langzeitarbeitslose und Geringqualifizierte

  • Adecco Stellenindex Deutschland 387 083 Angebote im Gesamtjahr 2010

  • Kein Job? Der Arbeitsmarkt ist schuld! Studie: Qualifikationsmängel von Schulabgängern

  • Arnd Schumacher Offenes Schreiben vom 21.12.2010 an die SPD-Fraktion

  • Wann, was, wo gebaut wird

Leseprobe

Eine Million Zeitarbeitnehmer in Deutschland 2010

Am 29. Dezember 2010 wurde in Berlin der millionste Zeitarbeitsvertrag des Jahres 2010 unterschrieben: Die Literaturwissenschaftlerin und PR-Fachfrau Britta Steffen wird künftig als Mitarbeiterin des Personaldienstleisters Manpower für einen Medien-Verband in der Hauptstadt tätig sein. Nach zahlreichen erfolglosen Bewerbungen freut sich Frau Steffen über den Erfolg zum Jahresende: "Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein Personaldienstleister wichtige Türen öffnen kann, um an eine Stelle zu kommen, die man selbst so nicht erreicht. Und bei Manpower wurde mein Potenzial erkannt."

2010 entstand jeder zweite neu geschaffene Arbeitsplatz in der Arbeitnehmerüberlassung. Damit ist die Branche wie schon in den Jahren 2006 und 2007 wieder der Jobmotor für Deutschland. "Der unbefristete Arbeitsvertrag mit Frau Steffen, den wir symbolisch als den millionsten Arbeitsvertrag 2010 unterzeichnet haben, macht deutlich, dass die Zeitarbeit boomt. Die dringend benötigte internationale Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen am Standort Deutschland wird zu einem Großteil durch die Flexibilität geschaffen, die das Modell Zeitarbeit bietet", so Kerstin Hattar, Mitglied der Manpower Geschäftsleitung.

Wachsende Branche will Mindestlohn

Die Schallmauer von einer Million Arbeitsverträgen wurde schneller durchbrochen als ursprünglich erwartet. Nach einem Einbruch während der Wirtschaftskrise wächst die Branche seit dem 2. Quartal 2009 wieder kontinuierlich. Nach Angaben des Instituts der deutschen Wirtschaft gab es in diesem Oktober bereits 923.000 Zeitarbeitnehmer in Deutschland. Das entspricht einem Anstieg von rund 40 Prozent seit Januar 2010 bzw. einem durchschnittlichen monatlichen Plus von mehr als vier Prozent. Die Branche erwartet für 2011 weiterhin ein zweistelliges Wachstum.

Einen nachhaltig fördernden Einfluss auf das Ansehen der Zeitarbeit haben unter anderem das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) und der 2004 in Kraft getretene Tarifvertrag der Zeitarbeitsverbände BZA/IGZ mit den DGBGewerkschaften. Gemeinsam fordern die Tarifpartner, Arbeitnehmerüberlassung in das Entsendegesetz zu übernehmen und damit einen Mindestlohn einzuführen. "Wir müssen das Image weiterentwickeln, deutlich machen, was unsere Branche leistet, und die Arbeitnehmerüberlassung vor Missbrauch schützen. Der Tarifvertrag mit den DGB-Gewerkschaften ist ein effektives Instrument, dieses Ziel zu erreichen", ergänzt Hattar.

Nach Meinung von Experten hat der Arbeitsmarkt in Deutschland ...



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