Heft 03/2011

Heft März 2011

"Blickpunkt Dienstleistung" Heft 03/11 - Inhalt

  • Unternehmensimage – Teil 2: Die Identität

  • Flexibilisierung in deutschen Unternehmen weit fortgeschritten

  • Integration, Qualifizierung und die AÜG-Reform standen im Mittelpunkt des iGZ-Landeskongresses in Baden-Württemberg "Jetzt gemeinsam Zeichen setzen"

  • Zur aktuellen Zeitarbeitsdiskussion Gerechtigkeitslücke in der Zeitarbeit muss durch den Gesetzgeber geschlossen werden

  • Unternehmensgruppe Sitte setzt auf das Landwehr-Server-Hosting!

  • Manpower Arbeitsmarktbarometer für das zweite Quartal 2011 Fachkräftemangel könnte Einstellungsstrategien beeinflussen

  • DIS AG untersucht Bedeutung von Social Media für Personalmanagement

  • 25 Prozent mehr offene Stellen als ein Jahr zuvor

  • Vier Meisterschaftsgrade weisen den Weg zum Erfolg Was macht einen Profi im Vertrieb wirklich aus?

  • Adecco Stellenindex Deutschland 120 087 untersuchte Angebote für Fach- und Führungskräfte

  • Dr. Dulger: "Geringqualifizierten nicht den Zugang zu Beschäftigung verbauen" Gewerkschaften opfern Arbeitsplätze für organisations-politische Interessen

  • Fluch oder Segen für österreichische Unternehmen? Trenkwalder-Studie zur Arbeitnehmerfreizügigkeit ab 1. Mai

  • Adecco Gruppe übernimmt Mehrheit an Trainico

  • Best Job-Gruppe jetzt Teil von Gess & Partner GmbH

  • DIS Consulting GmbH integriert Badenoch & Clark

  • Bei Randstad ist jede zweite Führungskraft eine Frau

  • Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt

  • Great Place to Work® -Institut: "Deutschlands Beste Arbeitgeber" Trenkwalder als attraktiver Arbeitgeber ausgezeichnet TREMONIA & PROFI ist wieder dabei Platz 1 für die DIS AG

  • Umfrage des Spezial-Personaldienstleisters Secretary Plus Lob ist wichtiger als das Geschlecht

  • BZA begrüßt Mindestlöhne - politische Löhne sind jedoch inakzeptabel

  • iGZ: Lohnuntergrenze ein wichtiges Signal

  • 14. April 2011, Berlin: Mitgliederversammlung zur Fusion mit dem AMP

  • Beschlussbegründung des BAG bestätigt CGB Einschätzung

  • Urteil des Bundesarbeitsgerichts: Schutz behinderter, aber nicht schwerbehinderter Menschen

Leseprobe

Dr. Dulger: „Geringqualifizierten nicht den Zugang zu Beschäftigung verbauen“

Gewerkschaften opfern Arbeitsplätze für organisationspolitische Interessen

Die baden-württembergischen Metallarbeitgeber haben die Gewerkschaften davor gewarnt, Mitgliedergewinnung auf Kosten vieler tausend Arbeitsplätze zu betreiben.

Der Vorsitzende des Arbeitgeberverbandes Südwestmetall, Dr. Rainer Dulger, sagte am 24. Februar in Stuttgart, wer wie die IG Metall Zeitarbeit ablehne und befristete Beschäftigung sowie Werk- und Dienstleistungsverträge verhindern wolle, der riskiere eine prekäre Lebenssituation für manche Menschen in der deutschen Wirtschaft. „Die IG Metall schadet mit ihrer Verweigerungshaltung vor allem der Hauptproblemgruppe am Arbeitsmarkt, den Geringqualifizierten“, so Dulger. Die Debatte über flexible Beschäftigungsformen habe die Gewerkschaft offensichtlich angezettelt, um die Zahl ihrer Mitglieder zu erhöhen. Mitgliederwerbung und -gewinnung seien legitim, „aber dann soll die Gewerkschaft ihre Motivation auch klar benennen, anstatt vordergründig einen Kurswechsel für ein gutes Leben auszurufen“.

Als „wirklichkeitsfremd und völlig verzerrt“ bezeichnete Dulger die Behauptung der Gewerkschaft, Unternehmen seiner Branche würden bei Neueinstellungen Zeitarbeitnehmer oder befristete Verträge bevorzugen. In der Metall- und Elektroindustrie arbeiteten rund 95 Prozent aller Stammarbeitskräfte in Vollzeit, der Anteil von Zeitarbeitnehmern an der Stammbelegschaft liege bei 4,5 Prozent, nur 3,2 Prozent aller Arbeitsverhältnisse seien befristet und lediglich 2,9 Prozent aller Mitarbeiter seien geringfügig beschäftigt. „Wer angesichts dieser Fakten ausgerechnet die Metall- und Elektroindustrie als Beispiel für sogenannte prekäre Beschäftigung anprangert, ignoriert die tatsächliche Lage in den Betrieben“, erklärte Dulger.

Dessen ungeachtet sei Zeitarbeit zur Bewältigung von Auftragsspitzen und zur Umsetzung von Projektarbeit erforderlich. „Unsere Betriebe sind auf diese flexible Beschäftigungsform angewiesen, um Marktschwankungen auszugleichen“, betonte Dulger. Es gebe kein schneller wirkendes arbeitsmarktpolitisches Instrument. Dieses zu erhalten liege im Interesse von Unternehmen und Beschäftigten, da wirtschaftliche Schwankungen in Zukunft noch heftiger und in noch kürzeren Abständen erfolgen würden.

Nach Worten des Südwestmetall- Vorsitzenden sei es bedauerlich, dass die IG Metall die erfolgreiche sozialpartnerschaftliche Zusammenarbeit in der Krise offenbar vergessen habe. Der Vorwurf, die Arbeitgeber hätten diesen Sozialpakt aufgekündigt, sei absurd. Dass die Unternehmen in der Krise trotz eines Auftragseinbruchs von durchschnittlich 30 Prozent etwa 95 Prozent der Stammbelegschaften gehalten hätten, sei ein beispielloses Bekenntnis der Betriebe zu ihren Mitarbeitern gewesen. Trotz bis heute unterausgelasteter Kapazitäten seien die Stammbelegschaften inzwischen wieder um bundesweit fast 50.000 Mitarbeiter angestiegen, für weitere 50.000 Mitarbeiter bestehe in den nächsten zwölf Monaten Potenzial. „Diese hocherfreuliche Entwicklung ist das ‚German Beschäftigungswunder – Teil 2’ und gänzlich ungeeignet für betriebliche oder gewerkschaftliche Protestaktionen jeder Art“, sagte Dulger. (Südwestmetall)



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