Heft 09/2012

Heft September 2012

"Blickpunkt Dienstleistung" Heft 09/12 - Inhalt

  • Lässt die gute Entwicklung nach?

  • Dr. Alexander Bissels CGZP: Schließt eine Bezugnahme auf den mehrgliedrigen CGB/AMP-Tarifvertrag einen equal pay-Anspruch aus?

  • Zusatzbelastungen für Zeitarbeit vermieden - Berufsgenossenschaft beschließt neue Eingruppierung für Fußball Keine Sportförderung durch die Zeitarbeit

  • Zukunftsforscher Matthias Horx prognostiziert beim BAP in Dresden gravierende Veränderungen Vom Wandel der Arbeit

  • Dresdner BAP-Podiumsdiskussion zeigt auch beim DGB Einsicht in den Sinn von Zeitarbeit Besser bezahlt als die Stammbelegschaft

  • CGZP-Urteil bringt fast 70 Millionen Euro nachträgliche Rentennachzahlungen

  • Wie Personaldienstleister durch Qualität, Expertenstatus und eine strategische Zusammenarbeit die Zukunft sichern Equal Pay und Branchenzuschläge sorgen für Unruhe

  • Rekrutierung: Ein Drittel der Unternehmen klagt über zu wenige Bewerbungen auf Schlüsselpositionen

  • Neuer DIS AG Fachkräftekompass zeigt: Personalnotstand greift bereits auf Ausbildungsberufe über

  • Zeitarbeitsbranche bündelt weitere Kräfte beim BAP

  • Adecco Stellenindex Deutschland 70.565 untersuchte Angebote Januar bis Juli 2012

  • Adecco erhält erstmalig das Zertifikat "audit berufundfamilie" als familienfreundlicher Arbeitgeber

  • Medizinisches ServiceCenter von Mitarbeitern angenommen "Zeitarbeiter sollten Gesundheitsmanagement einfordern"

  • Mit TECOPS baut Allgeier das Portfolio im Wachstumsmarkt für IT-Personaldienstleistungen weiter aus

  • Neuer Kopf bei der AllCon Service & Dienstleistungs GmbH

  • Sonderauswertung des JOB AG Arbeitsklima-Index Was macht den Arbeitsplatz besonders attraktiv?

  • Vier neue Azubis starten als Personaldienstleistungskauffrau/-mann bei der GeAT AG

  • 11. Branchenforum Personaldienstleistung in Hamburg "Neue Gehaltsmodelle in der Zeitarbeit - Herausforderungen für Personaldienstleister"

  • Personaldienstleister Trenkwalder vermittelte im Jahr 2011 europaweit 20.000 Jugendlichen einen Job

  • Talente zu Fürsprechern des Unternehmens machen

  • Bewerbersuche online: Sempart setzt auf Social Media

  • Banken beim demografischen Wandel gespalten - Hays-Umfrage unter 160 Entscheidern

  • Leitbild/Human/Capital AÜG Netzwerk Bundeskongress

  • Wann, was, wo gebaut wird

  • Neuer Bericht zur Qualität der Arbeit erschienen

Leseprobe

Neuer Bericht zur Qualität der Arbeit erschienen

In Deutschland hat die Nacht- und Wochenendarbeit deutlich zugenommen: 2011 arbeitete ein Viertel (24,5 %) aller Beschäftigten auch samstags, 15 Jahre zuvor, im Jahr 1996, waren es noch 18,8 %. Der Anteil der Personen, die nachts arbeiten, erhöhte sich im selben Zeitraum von 6,8 % auf 9,6 %. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des aktuell veröffentlichten Indikatorenberichtes "Qualität der Arbeit 2012 - Geld verdienen und was sonst noch zählt" mit.

Insgesamt arbeiteten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit einer Vollzeittätigkeit im Jahr 2011 im Mittel 40,7 Stunden pro Woche. Damit lagen sie leicht über dem Durchschnitt der EU-Mitgliedstaaten (40,4 Stunden). Am niedrigsten war die Arbeitszeit EU-weit in Dänemark (37,7 Stunden), Irland und Norwegen (mit jeweils 38,4 Stunden). Die höchste Wochenarbeitszeit gab es im Vereinigten Königreich (42,2 Stunden), in der Schweiz und in Österreich (jeweils 41,8 Stunden).

Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit Vollzeitbeschäftigter in Deutschland ist seit Mitte der 1990er Jahre um etwa 40 Minuten pro Woche angestiegen. Dagegen ist die Arbeitszeit von Teilzeitbeschäftigten seit Mitte der 1990er Jahre um gut 1 Stunde zurückgegangen. Teilzeitbeschäftigte in Deutschland arbeiteten 2011 durchschnittlich 18,2 Stunden pro Woche und damit weniger als im EU-Durchschnitt (20,2 Stunden). 

Auch der Einstieg ins Berufsleben hat sich verändert: Junge Erwerbstätige beginnen ihr Arbeitsleben heute mit weniger Beschäftigungssicherheit. Im Jahr 2011 hatten 19 % der 25- bis 34-jährigen Erwerbstätigen einen befristeten Arbeitsvertrag. Dieser Anteil hat sich in den letzten fünfzehn Jahren fast verdoppelt (1996: 10 %). Vor allem Berufseinsteiger und Stellenwechsler beginnen häufig mit einem befristeten Vertrag: 40 % derjenigen, die im Jahr 2011 erst seit weniger als zwölf Monaten bei ihrem aktuellen Arbeitgeber tätig waren, hatten einen befristeten Arbeitsvertrag.

Weiterhin gibt es bei der Erwerbstätigkeit auch deutliche Unterschiede (...)



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